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Thema: Pumpspeicherkraftwerk Soria-Chira

  1. #21
    Admin Avatar von felin
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    Zitat Zitat von CCUD
    Das ist wohl ein Missverständnis. Ich sehe wie Du besonders die Kohlekraftwerke als auch die Atomernergie in jeder Hinsicht als ziemlich teuren Blödsinn.
    OK sorry, es hörte sich für mich so an.
    Zitat Zitat von CCUD
    Was ich meinte war, dass man durch das simple, dezentrale intelligente Einsparen von Energie (sieheSteuerung für Deine Klimaanlage im Gehege!) den schnellsten und preiswertesten Energiespareffekt hat. Für DE kann soetwas mehr oder weniger sofort 20 % Einsparung bringen.
    Wenn jeder für sich wirklich effektiv darauf achten würde keine Energie zu verschwenden, glaube ich, sind es mehr als 20%
    Zitat Zitat von CCUD
    Über das grosse Solarstromprojekt in der Sahara, das jetzt entstehen soll, wird schon 25 Jaher lang gequatscht und es war angeblich nie realisierbar. Jetzt, da sich die vier deutschen Energiemonopolisten sich des Projektes bemächtigt haben, geht das plötzlich und auch für die Politk das absolut Grösste.
    Das Projekt als solches finde ich eine sehr gute Sache, bleibt nur der Unsicherheitsfaktor der Sicherheit in solchen Regionen.
    Warum in Regionen, wie z.B. die Kanaren, keine Solartechnik auf Dächern Pflicht ist, werde ich auch nie verstehen.
    Zitat Zitat von CCUD
    "Verspargeluung" ist die Umschreibung für die Landschaftsverschandelung durch Windkraftanlagen. Auf Zugvögelrouten könnte man noch die Bezeichnung "Wildvögelschredder" hinzufügen.
    Da hast Du recht. Man könnte sicher auch andere Stellen für die Windkraftanlagen finden.

  2. #22
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    Zitat Zitat von Oliver PP
    ...Wenn jeder für sich wirklich effektiv darauf achten würde keine Energie zu verschwenden, glaube ich, sind es mehr als 20%....
    Die 20 % sind der konservativste Wert, der allgemein gerechnet wird. Wahrscheinlich sind es sogar 40%. In Kombination mit Spitzenlastoptimierung auch z.B. durch intelligente sog. "virtuelle" Kraftwerke könnte man den Spitzenlastbedarf fast mit einem Federstrich so drastisch und schnell reduzieren, daß 30-40% der deutschen Kraftwerkskapazitäten eigentlich jetzt schon überflüssig sind.

    Aber so lange man politisch neue Arbeitsplätze sowohl für Windkraftgrossanlagen als auch Kohlekraftwerke vorzeigen möchte, macht man lieber (von grün bis schwarz) mit dem ökologischen und ökonomischen Unsinn weiter.

  3. #23
    Admin Avatar von felin
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    Zitat Zitat von CCUD
    Aber so lange man politisch neue Arbeitsplätze sowohl für Windkraftgrossanlagen als auch Kohlekraftwerke vorzeigen möchte, macht man lieber (von grün bis schwarz) mit dem ökologischen und ökonomischen Unsinn weiter.
    Das nur als Unsinn hinzustellen kann ich nicht finden.
    Ich denke schon, das man in viele Richtung denken, ausprobieren, verbessern und dazu lernen muss. Dazu muss man dann auch solche Windparks in der Praxis haben, sonst lernt die Industrie auch nicht aus evtl. fehlern.
    Aus meiner Sicht hat die Industrie einfach den richtig Zeitpunkt verschlafen nach Alternativen zu forschen. Liegt aber auch an den Lobbyisten etc.
    In einem Hochtechnologie-Zeitalter wo wir im Weltall sonst was machen, noch keine Gewitter auf der Erde einfangen und speichern können, da läuft was falsch. Energie ist in Massen vorhanden. Genauso gut müsste man die Meerströmungen viel effizienter nutzen können, die Strömung ist immer vorhanden und zieht sich um die ganze Erde.

  4. #24
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    Zitat Zitat von Oliver PP
    ...Das nur als Unsinn hinzustellen kann ich nicht finden...
    Die ökonomischen Konseqenzen aller technologischen Richtungen sind eigentlich seit über 20 Jahren und länger bestens bekannt und auch unstreitig. In der jüngsten Zeit hat man dann noch zusätzlich auch mit Grossversuchen auch in der Praxis nachgewiesen, dass man z.B. mit virtuellen Kraftwerken sofort, d.h. buchstäblich auf Knopfdruck, 20% der Kraftwerke einsparen kann.

    Aber das z.B. ist politisch einfach nicht gewollt, so wie viele anderen "Arbeitsbeschaffungs-" bzw. monopolsichernde Massnahmen.

  5. #25
    Admin Avatar von felin
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    Zitat Zitat von CCUD
    In der jüngsten Zeit hat man dann noch zusätzlich auch mit Grossversuchen auch in der Praxis nachgewiesen, dass man z.B. mit virtuellen Kraftwerken sofort, d.h. buchstäblich auf Knopfdruck, 20% der Kraftwerke einsparen kann.

    Aber das z.B. ist politisch einfach nicht gewollt, so wie viele anderen "Arbeitsbeschaffungs-" bzw. monopolsichernde Massnahmen.
    Ich denke da fehlt es noch ganz gewaltig an der Infrastruktur, die alle zu vernetzen.

  6. #26
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    Zitat Zitat von Oliver PP
    ...Ich denke da fehlt es noch ganz gewaltig an der Infrastruktur, die alle zu vernetzen.
    Technisch sind die entscheidenden Computer sogar jetzt europäisch verbunden. Für den Rest reichten - salopp gesagt - ein paar USB Kabel. Wie die Verbindungen aber zu nutzen sind, entscheiden die Stromkonzerne. Und die enhtscheiden sich natürlich für sich. Motto: je mehr Strom desto mehr Umsatz, desto mehr Gewinn.

    Das Stromnetz reicht auch aus, könnte sogar bei mehr dezentralen Strukturen verkleinert werden. Hier auf den Inseln sehe ich das technische Problem darin, dass es nur sehr wenige Leute gibt, die z.B. eine private Solaranlage zur Stromerzeugung korrekt berechnen, projektieren und installieren können. Wenn es schon an einer simplen Steuerung bei der Klimaanlage hapert....;-).

  7. #27
    Admin Avatar von felin
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    Zitat Zitat von CCUD
    Hier auf den Inseln sehe ich das technische Problem darin, dass es nur sehr wenige Leute gibt, die z.B. eine private Solaranlage zur Stromerzeugung korrekt berechnen, projektieren und installieren können. Wenn es schon an einer simplen Steuerung bei der Klimaanlage hapert....;-).
    Ja ja, gib´s mir mal mit der Klimaanlage
    Unser Leiter vom Sevicio Técnico könnte und würde mir die Steuerung ja einbauen. Aber bis jetzt haben wir noch Garantie auf den Müll.

    Also für mich sind virtuelle Kraftwerke das hier:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Virtuelles_Kraftwerk

    Wie schließt Du die denn mit einem USB-Kabel an

  8. #28
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    [quote="Oliver PP"]
    Zitat Zitat von CCUD
    ...Also für mich sind virtuelle Kraftwerke das hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Virtuelles_Kraftwerk...Wie schließt Du die denn mit einem USB-Kabel an ...
    Genau das ist das System. Die Kerntechnologie ist die intelligente Koordination des Einspeiseverhaltens von vielen Stromerzeugern, also schlicht Software, die vorhanden und gestestet ist. Die können sich jederzeit entweder über Internet venetzen oder, wenn sie nahe genug zusammenstehen auch über "USB-Kabel".

  9. #29
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    Hier zum Thema "ökologische Stromversorgung" und "virtuelle Kraftwerke" ein Beitrag aus Spiegel-online von heute:

    Der Ökostromanbieter Lichtblick will mit Volkswagen den Strommarkt aufmischen: Zigtausende Blockheizkraftwerke der Marke VW sollen nach SPIEGEL-Informationen demnächst in normalen Wohnhäusern eingebaut werden. So könnten mindestens zwei Atomkraftwerke ersetzt werden...


    Die kleinen Anlagen werden nach Planung der beiden Unternehmen demnächst zu Zigtausenden in den Kellern normaler Wohngebäude installiert. Dort sollen sie die notwendige Wärme für Heizungen und Warmwasserbedarf bereitstellen. Gleichzeitig können die Anlagen gewaltige Mengen Strom in das öffentliche Netz einspeisen.

    Dank intelligenter Steuerung und Vernetzung soll dies vorzugsweise dann passieren, wenn am Markt ein hoher Strombedarf besteht. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn nach veränderten Wetterlagen Tausende Windräder wenig oder gar keinen Strom produzieren. Durch die äußerst schnellen Reaktionszeiten, heißt es bei Lichtblick, könnten dann 1000, 10.000 oder auch 100.000 Anlagen blitzschnell zu einer Art virtuellem Großkraftwerk zusammengeschaltet werden, um die notwendige Menge Strom in das öffentliche Netz einzuspeisen.

    ...Teure Schattenkraftwerke, die heute zum Ausgleich der schwankenden Strommengen bereitstehen, könnten möglicherweise eingespart werden.

  10. #30
    Nicht mehr aktiv Avatar von queru
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    Der Rat der grankanarischen Inselregierung wird diese Woche mit der Änderung der gültigen territorialen Normen beginnen um den Grund und Boden die die künftigen Anlagen benötigen zur Verfügung zu stellen. Sie will diesen Verwaltungsakt noch diesen Monat im Rat und in der Sitzung genehmigen um sie danach an die kanarische Regierung weiterzuleiten.
    Vergangenes Wochenende liefen der Präsident der grankanarischen Regierung, José Miguel Pérez und seine Minister für territoriale Politik, Emilio Mayoral sowie der für Wasserangelegenheiten zuständige, Demetrio Suárez weite Teile des Gebiets ab wo die Anlagen hinkommen werden.

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