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Thema: Weihnachten

  1. #91
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    Im Weihnachtshimmel

    von Gernot Jennerwein


    In der Dunkelheit am frühen Weihnachtsabend konnte man das kleine Haus schon aus weiter Ferne erkennen. Gedämpfter Lichtschein aus einem Fenster ließ es aussehen wie eine Laterne im Schnee. Das Häuschen stand ein wenig schief, das Holz trug schwer am Schnee auf dem Dach und von Zeit zu Zeit da krachte es im Gebälk.
    Eine alte Frau wohnte in dem Haus. Sie war recht mager und manchmal zitterten ihre Glieder. Sie saß bei Tisch, die Hände hatte sie in den Schoß gelegt und sie betrachtete ihren winzigen Weihnachtsbaum, an dem drei Kerzen brannten. Aus dem Radio auf der Kommode klang Musik, ein Chor sang von der schönen Weihnachtszeit. Die Frau dachte daran, wie es früher einmal gewesen war. Sie dachte an ihren Mann Albert, an ihre beste Freundin Anna, und an ihren Sohn, den Toni, der in jungen Jahren verstorben war. Sie dachte an all die Menschen, die ihr im Leben nahegestanden und schon längst von ihr gegangen waren. Nur die Erinnerungen waren ihr geblieben. Sie senkte den Kopf, ihre schmächtigen Schultern begannen zu zucken, und dann fing sie an zu weinen. Es war kein lautes Weinen, keinen Ton gab sie von sich, sie machte nie einen Lärm, ihr Wesen war still und ruhig. Oft fragte sie sich, weshalb das Schicksal ihr die Last der Einsamkeit auferlegt hatte, und dann wurde sie sehr traurig.
    Ein Klopfen an der Tür holte die Frau aus ihren Gedanken. Erschrocken wischte sie mit beiden Händen die Tränen aus dem Gesicht. Sie erhob sich, ging zaghaften Schrittes an die Tür und öffnete diese.
    Ein Junge stand ihr gegenüber. Unscheinbar von Statur, mit blond gelocktem Haar und strahlend schönen Augen in einem zarten Gesicht.
    „Du bist Ida“, sagte er.
    „Ja, ich bin Ida“, überrascht sah sie den Jungen an, „und wer bist du?“
    „Ich bin Michael“, erwiderte der Junge.
    „Michael?“
    „Ja, Michael 154“, lächelte er.
    „154? Was bedeuten die Zahlen? Das ist doch kein Name.“
    „Doch, das ist mein Name. Michael 154, weil ich als der 154. Engel mit dem Namen Michael das Licht des Himmels in diesem Jahr erblickte“, antwortete der Junge vergnügt.
    Ida staunte. „Was kann ich für dich tun, Michael?, fragte sie ernst und sah den Jungen fest an.
    „Sie haben gesagt, ich soll dich abholen.“
    „Wer hat das gesagt?“
    „Nun, Albert, Anna, Toni und all die anderen.“
    Ida wurde blass. „Wie soll das gehen?“
    „Es ist ganz einfach“, sagte Michael, „gib mir deine Hand und schließe deine Augen.“
    Ida wusste nicht so recht, was hier geschah, aber sie tat, wie ihr geheißen.
    Wärmend spürte sie die Hand des Jungen nach der ihren fassen, und auf einmal, da fühlte sie sich ganz leicht. Nach kurzer Zeit hörte sie Michael sagen:
    „Mach sie wieder auf, deine Augen, mach sie wieder auf.“
    Ida gehorchte seinen Worten.
    Geblendet blinzelte sie in eine Welt, die aus gleißenden Lichtern und funkelnden Sternen zu bestehen schien. Ida sah sich um und glaubte zu träumen. Sie befand sich in einem festlich geschmückten Saal, der voll von Menschen an reichlich gedeckten Tischen war. Ein Weihnachtsbaum stand in der Mitte, eine mächtige Tanne, mit saftig grünen Nadeln an Ästen und Zweigen, an denen Hunderte Christbaumkugeln schwebten, die den Lichtschein der Kronleuchter tausendfach zurückwarfen, Kerzen, die in allen Regenbogenfarben schimmerten und lieblich brannten, und darunter waren spielende Kinder, die lachten.
    Und da ! Da standen ihr geliebter Albert, die Anna, der Toni und ringsum sah sie lauter Gesichter, die sie kannte.
    Michael ließ ihre Hand los. „Nun geh schon, sie warten auf dich.“
    Und Ida ging zu den Menschen, die sie liebte.
    Sie fiel ihnen glücklich in die Arme, fand jedoch keine Worte, so sehr war sie angetan, doch bald erzählte sie, wie es ihr in den letzten Jahren ergangen war und jeder wollte sie daraufhin berühren, ihr eine kleine Zärtlichkeit schenken. Später saßen sie an der üppigen Tafel zusammen, naschten von all den Köstlichkeiten, tranken süßen Wein und ihr Gesang war so hell und melodisch, wie sie selbst es noch nie gehört hatten.
    Ida erlebte das schönste Weihnachtsfest. Überglücklich weinte sie Tränen der Freude. Aber sie wusste, alles ging einmal zu Ende.
    Gegen Mitternacht kehrte sie zu Michael zurück, der dem Fest etwas abseits beigewohnt hatte. Ida versuchte die Traurigkeit in ihrer Stimme zu unterdrücken, was ihr aber nicht so recht gelang, als sie sagte:
    „Michael, ich weiß gar nicht, wie ich dir danken kann. Du hast heute Abend meinem Herzen das größte Glück geschenkt und mich meine Lieben sehen lassen. Aber nun ist es spät und du wirst mich wohl wieder zurück nach Hause bringen müssen.“
    Michael schaute sie mit seinen gütigen Augen an. „Nein, Ida. Dein Zuhause ist jetzt hier bei uns. Ich habe dich auf der Erde abgeholt, weil dort deine Zeit abgelaufen war. Du bist jetzt im Himmel und wirst es auch bleiben.“

    Es war nach Mitternacht, als in dem kleinen, schiefen Haus auf der Erde die drei Kerzen am Weihnachtsbaum für immer erloschen.

  2. #92
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    Wundersame Begegnung

    von Traudl Wirsing


    In zwei Teilen.

    Tagelanger Schneefall hatte Stadt und Land ist einen weißen Wintertraum verzaubert. Baumwipfel bogen sich unter der Last der glitzernden Pracht und die Hausdächer hatten sich mit weißen Hauben festlich für die Weihnachtsfeiertage herausgeputzt.
    Franz Meier schob schon zum zweiten Mal an diesem Vormittag den Neuschnee vom Dampfersteg in die dunklen Wellen des Chiemsees. In fünf Minuten sollte die „Irmingard“ ablegen und die wenigen Passagiere auf die Herreninsel bringen.
    Gerade mal sechs ältere Paare und eine Handvoll junge Leute hatten Tickets gelöst.
    Er wartete.
    Sein Blick wanderte in immer kürzeren Abständen zum Fahrkartenhäuschen.
    Sie müsste doch längst da sein! Sie war doch sonst immer überpünktlich!
    „Wird schon nix passiert sein“, murmelte er vor sich hin und strahlte im nächsten Augenblick über das ganze, wettergegerbte Gesicht, als er eine schlanke Frauengestalt im langen Wildledermantel beschleunigten Schrittes vom Parkplatz her kommen sah.
    Er beobachtete sie bewundernd, während sie die Fahrkarte löste und lächelnd den Dampfersteg betrat.
    „Grüß Gott“, rief er ihr entgegen.
    „Das ist aber schön, dass wir uns auch dieses Jahr wieder an Weihnachten sehen.“
    Sie lachte leise und wechselte ein paar freundliche Sätze mit ihm, während er ihr galant den Arm bot und sie in den großen Fahrgastraum begleitete. Mit leuchtenden Augen sah sie sich um.
    Ihre Blicke musterten rasch und konzentriert alle anwesenden Personen, wanderten hinaus auf den menschenleeren Steg und wieder zurück, um nochmals jeden einzelnen Fahrgast gründlich zu taxieren.
    Tiefe Enttäuschung zeigte sich spontan auf ihrem Gesicht und war trotz ihres Bemühens nicht wegzulächeln. Mit hängenden Schultern ließ sie sich auf eine Sitzbank fallen.
    Einem Franz Meier entging so was natürlich nicht!
    Seit fast vier Jahrzehnten war er bei der Chiemseeflotte angestellt und hatte sich im täglichen Umgang mit Touristen und Einheimischen eine grandiose Menschenkenntnis angeeignet.
    Die Frau war ihm vor ungefähr vier oder fünf Jahren durch ihre sympathische und attraktive Erscheinung aufgefallen.
    Nicht dass sie eine makellose Schönheit gewesen wäre, gewiss nicht, aber mit ihrem eleganten Auftreten und ihrer selbstbewussten Ausstrahlung wusste sie stets viele Blicke auf sich zu ziehen.
    Er kannte noch nicht mal ihren Namen. Wäre da nicht seine Elisabeth gewesen, mit der er mittlerweile seit siebenunddreißig Jahren glücklich verheiratet war, er hätte wohl versucht, mit der Frau ein wenig anzubandeln.
    Franz Meier schmunzelte: Wenn das seine Elisabeth wüsste!
    Seit Jahren schickte sie ihn immer am vierundzwanzigsten Dezember - sehr zur Freude seiner Kollegen - zur Arbeit, weil er ihr bei ihren akribischen Weihnachtsvorbereitungen angeblich nur im Wege stand. Er wusste natürlich nur zu genau, dass sich seine Elisabeth das ganze Jahr über auf Heilig Abend im Kreis der Kinder und Enkelkinder freute und jedes Mal noch mehr Anstrengungen unternahm, damit es für die ganze Familie ein wunderbares und harmonisches Fest wurde.
    So kam es also, dass Franz Meier mit der geheimnisvollen Frau, die er auf Anfang Fünfzig schätzte, Bekanntschaft gemacht hatte. Jahr für Jahr fuhr sie gegen Mittag von dem beschaulichen Ort Prien am Chiemsee mit einem Dampfer zur Herreninsel und am späten Nachmittag wieder zurück. Immer allein und immer mit erwartungsvollem Blick bei der Ankunft und traurigen Augen bei der Rückfahrt.
    Er hatte sich schon oft Gedanken darüber gemacht:
    Was trieb die Frau stets an Heilig Abend auf die Herreninsel? Wen suchte sie?
    Für Franz war alles klar:
    Hier konnte es sich nur um eine Herzensangelegenheit handeln!
    Mit einem aufmunternden Lächeln spendierte er der hübschen Dame ein Glas heißen Tee und plauderte Belangloses, während sich die behäbige „Irmingard“ stampfend der Herreninsel näherte.
    Wie gewohnt schlug Regina Brunner vom Dampfer-Anlegeplatz aus den Weg zur Nordseite der Herreninsel ein. Bis zur Kreuzkapelle war es nur ein kurzer Fußmarsch.
    Große, weiche Schneeflocken taumelten vom wolkenverhangenen Himmel, begrenzten die Sicht auf wenige Meter und blieben an Mütze und Mantel hängen. Sie atmete in tiefen Zügen die kalte, reine Winterluft und ließ ihren Gedanken und Gefühlen freien Lauf. Hier war sie ungestört, niemand würde ihre Tränen sehen. -

    Der zweite Teil folgt gleich hinterher !

  3. #93
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    Der zweite Teil:

    Wundersame Begegnung von Traudl Wirsing

    Heilig Abend vor fünf Jahren:

    Sie ist der glücklichste Mensch der Welt. Peter hat sie fest an sich gedrückt und sie genießen schweigend den herrlichen Blick von der Kreuzkapelle aus auf die nördlichen Chiemseebuchten. Gleich werden sie die Christmette in der Marienkapelle beim Augustiner Chorherrenstift besuchen, danach in der früh hereinbrechenden Dunkelheit mit einem Dampfer zurück aufs Festland fahren und sich dann voneinander verabschieden. Es werden Monate vergehen bis sie sich wieder für ein paar unendlich kostbare Tage treffen werden. Irgendwo. Heimlich.
    Niemand weiß von ihrer Beziehung. -
    Regina runzelte gedankenverloren die Stirn. Es war das letzte Mal gewesen, dass sie Peter gesehen hatte.
    Seither kam sie – getrieben von Sehnsucht und Hoffnung – stets an Heilig Abend zur Herreninsel, verbrachte hier ein paar Stunden in noch immer überwältigenden Erinnerungen, um letztendlich doch wieder allein und enttäuscht die Rückfahrt anzutreten.
    Wehmütig verharrte sie ein paar Minuten an der Kreuzkapelle und blickte sich suchend um.
    Kein Mensch weit und breit.
    Bedrückt schlug sie den Insel-Rundwanderweg nach Süden ein. In der gedämpften Stille war nur das Knirschen des Schnees unter ihren Stiefeln zu hören.
    Nicht weit vom Schloss Herrenchiemsee begann ihr Herz plötzlich wie wild zu rasen. Sie hatte im Schlosspark trotz dichtem Schneetreiben eine Person erspäht, in der sie für einen Moment Peter zu erkennen glaubte. Aber noch ehe sie die Stelle erreichte, war der Unbekannte verschwunden. -

    Das war schon einmal vor zwei Jahren passiert. Damals war sie wie vom Blitz getroffen stehen geblieben bis sich der Mann aus ihrem Gesichtsfeld entfernt hatte. Später war sie auf der Suche nach ihm kreuz und quer über die Insel gelaufen. Ohne Erfolg. Seitdem quälte sie sich mit der stets gleichen Frage: Hatte sie möglicherweise Peter gesehen?
    Regina schalt sich eine Närrin. Warum konnte sie nach all der Zeit nicht endlich einen Schlussstrich ziehen? Sie musste dringend mit ihrem Wunschdenken aufhören und die Realität akzeptieren: Peter war seit fünf Jahren spurlos aus ihrem Leben verschwunden! -
    Dennoch folgte sie mit immer schneller werdenden Schritten den Fußspuren des Unbekannten im Schnee. Nach wenigen Minuten hatte sie ihn eingeholt. Ihre Nerven flatterten.
    „Peter …?“
    Der Mann drehte sich langsam um. – Erstaunte Augen musterten sie von Kopf bis Fuß, dann glitt ein breites Lächeln über das stoppelbärtige Gesicht.
    „Bedauere, aber wenn Sie sich mit einem Manfred anfreunden könnten ...?“
    Regina starrte ihn irritiert an und murmelte schließlich gepresst eine kurze Entschuldigung. Dann hastete sie eilig an ihm vorbei.
    Verzweifelt versuchte sie gegen die aufsteigenden Tränen anzukämpfen. Unendlich enttäuscht setzte sie sich auf eine der vielen wunderbar verschneiten Brunnenumrandungen.
    Schließ endlich diese Geschichte ab, forderte ihr Verstand zum tausendsten Mal. Dein Peter hat Frau und Kinder! – Mach dir nichts vor! - Er ist sowieso bloß vier oder fünf Mal pro Jahr für ein paar Wochen geschäftlich nach Deutschland gekommen und bei diesen Gelegenheiten hat er sich kaum mehr als an den Wochenenden für dich Zeit genommen. Das ganze übrige Jahr war er in New York bei seiner Familie. So wichtig kannst du ihm gar nicht gewesen sein!
    Mittlerweile weißt du ja nicht mal mehr, wo er sich aufhält - und ob er überhaupt noch lebt! -
    Regina fröstelte:
    Nein, diesen Gedanken würde sie nicht zulassen! Aber warum hatte er nach dem letzten Treffen nie mehr wieder etwas von sich hören lassen?
    Diese Frage stellte sie sich Tag für Tag. -
    Kurz nachdem sie sich zum ersten Mal am Münchener Flughafen begegnet waren, hatte sich Peter ein Handy besorgt, dessen Nummer ausschließlich Regina bekannt war. Außerdem hatten sie sich beide eine E-Mail-Adresse eingerichtet, die ebenfalls niemand außer ihnen kannte. So konnten sie miteinander telefonieren, sich schreiben, Fotos schicken und sich gelegentlich mittels Internet und Webcam unterhalten.
    Sie hatte Peter´s Wunsch nach Diskretion und Heimlichkeit akzeptiert, zumal sie zum Zeitpunkt des Kennenlernens – konnte das wirklich schon fast zehn Jahre her sein? - selbst noch verheiratet gewesen war, wenngleich sie damals aufgrund der zunehmenden Spielsucht ihres Mannes eine Scheidung bereits in Erwägung zog.
    Peter´s Kinder waren zu dieser Zeit gerade mal drei und vier Jahre alt. Ihretwegen wollten er und seine Frau vorläufig auf eine Trennung verzichten, obwohl ihre Ehe längst zu einer Wirtschafts- und Interessengemeinschaft verkommen war. Das zumindest beteuerte er Regina gegenüber immer und immer wieder.
    Ein glückliches Lächeln huschte über ihr Gesicht:
    So unsterblich verliebt war sie noch nie vorher in ihrem Leben gewesen! Peter war der wunderbarste Mann, den sie sich vorstellen konnte. Ohne viele Worte verstanden sie einander, teilten gemeinsame Interessen und schmiedeten Zukunftspläne. Für beide war es Liebe auf den ersten Blick gewesen. -
    Ihr Verstand ließ nicht locker:
    Unbelehrbare Träumerin! – Warum existiert seine Handynummer und seine E-Mail-Adresse nicht mehr? Warum hat man dir auf all deine Anrufe in seinem Büro stets nur die Auskunft erteilt, dass Dr. Peter Berg nicht mehr in dem Unternehmen tätig sei und weitere Angaben zu seiner Person nicht gemacht werden dürften? Warum hast du bei rund einem Dutzend Telefonaten, die du in den ersten Monaten nach seinem Verschwinden unter den fadenscheinigsten Vorwänden mit seiner Frau geführt hast, immer nur die knappe Auskunft bekommen, dass er für längere Zeit persönlich nicht erreichbar sei und alle privaten und geschäftlichen Angelegenheiten ausschließlich von ihr abgewickelt werden würden? Warum hast du in endlosen Recherchen im Internet absolut nichts über ihn erfahren können, was aktueller als fünf Jahre ist?
    Warum quälst du dich noch immer? Warum, warum …??
    Schniefend ließ sich Regina von der Bank auf den Boden gleiten.
    „Ich vermisse dich so sehr, Peter!“
    Als sie spürte, wie ihre Augen feucht wurden, vergrub sie den Kopf zwischen den Händen.
    Nach und nach hatte der anhaltende Schneefall aufgehört und eine bleiche Dezembersonne verwandelte den Schlosspark in ein glitzerndes Wintermärchen.
    Eine Landschaftsidylle wie auf einer Weihnachtskarte, dachte Regina beeindruckt. Was für ein traumhafter Heilig Abend!
    Entschlossen stand sie auf und kramte in ihrer Handtasche nach Spiegel und Schminkzeug. Niemand sollte die Spuren ihres Seelenschmerzes in ihrem Gesicht entdecken können.
    Sie blinzelte. Vom südlichen Waldrand her näherten sich drei Personen: Zwei Erwachsene und ein Kind mit auffallend blond gelocktem Haar. Irgendwie kamen Regina die Leute bekannt vor. Sie hatte sie mit Sicherheit schon öfters gesehen, nur konnte sie sich im Moment partout nicht an das Wo und Wann erinnern. Ungewöhnlich war die Familie in jedem Fall: Der Mann mit seltsam gekräuseltem Bart und einem altmodischen Cape, die Frau mit einem großen dunklen Tuch, das sie über Kopf und Schultern geschlungen hatte.
    Während das seltsame Paar Arm in Arm still dem Weg folgte, hüpfte und tanzte das Kind mit ausgebreiteten Armen und glucksendem Lachen durch den Park, ließ sich rücklings in den Schnee fallen, rollte kleine Abhänge hinunter und lief schließlich schnurstracks auf Regina zu.
    Noch nie hatte sie in so strahlend blaue Augen geblickt. Sie konnte sich an dem hübschen Jungen gar nicht satt sehen: Die Wangen von der Kälte sanft gerötet, die weiche Lockenpracht, das vertrauensselige Lächeln. Fasziniert von dem ungetrübten Glück, das dieses kleine Wesen ausstrahlte, konnte sie kaum dem Wunsch widerstehen, es an sich zu drücken und festzuhalten. Als hätte er ihre Gedanken gelesen, kletterte der Junge auf ihren Schoß und umarmte sie mit einer Zärtlichkeit, die sie in tiefster Seele berührte.
    „Ach, du süßer Engel“, flüsterte Regina. Die spontane Zuneigung des Kindes verwirrte sie. Sie wollte etwas sagen, wusste aber nicht was. Stattdessen verspürte sie eine Freude wie lange nicht mehr. Irgendetwas ganz Seltsames passierte gerade. Nein, nichts Seltsames, vielmehr etwas Wunderbares, das sie völlig unvorbereitet in ihrem tiefsten Inneren anrührte.
    Von dem Kind schien eine Magie auszugehen, die ihr Herz erwärmte.
    Regina schloss die Augen. Unbegreiflich! Gerade noch tief traurig, fühlte sie sich nunmehr hochgehoben und getragen von einer Woge des Glücks. Liebevoll hielt sie den Jungen fest und wollte ihn gar nicht mehr loslassen. Schließlich wurde dieser unruhig und so stellte ihn Regina wieder auf die Füße. Lächelnd streichelte sie ihm über den Kopf.
    Da war es wieder - dieses unwiderstehliche, glucksende Lachen. Das Kind strahlte übers ganze Gesicht und machte lustige Sprünge und Pirouetten, so dass Regina begeistert klatschte und lauthals lachen musste.
    Schließlich drehte es sich suchend nach seinen Eltern um. Diese warteten nur ein paar Meter entfernt. Mit ausgebreiteten Armen lief es darauf zu und wurde von der Mutter liebevoll aufgefangen und hochgehoben.
    Da standen sie nun zu dritt und winkten Regina lächelnd zu. Wie Gelbgold strahlendes Sonnenlicht hatte sich im Blondschopf des Jungen gefangen und tauchte ihn in ein fast überirdisches Leuchten. Zusehends wurden die Strahlen intensiver und reflektierten mit gleißenden Blitzen auf den verschneiten Flächen. Regina blinzelte und wischte sich über die Augen. Wie wundersam – irgendwie schien die ganze Familie in dem grellen Licht zu einer Einheit zu verschmelzen. Was für eine Sinnestäuschung! Sie schüttelte unwillkürlich den Kopf und hob schützend die Hände vors Gesicht. Trotzdem fühlte sie ein Brennen auf den geschlossenen Lidern.
    „Von wegen fahle Dezembersonne!“, murmelte sie verblüfft und drehte dem gänzlich außergewöhnlichen Lichtspektakel geblendet den Rücken zu.
    Wenige Augenblicke später schien die Landschaft um sie herum für kurze Zeit in abrupte Dämmerung zu fallen. Eine Sonnenfinsternis? Ganz bestimmt nicht! - Vielleicht sollte sie einen Augenarzt aufsuchen.
    Möglicherweise litt sie ja unter einer akuten Augenentzündung. Aber gleich so spontan und so heftig? Irgendwie war das alles doch sehr verwunderlich. In jedem Fall musste sie der Angelegenheit nachgehen. Zunächst wollte sie aber noch ein paar freundliche Worte mit der ungewöhnlichen Familie wechseln.
    Lächelnd drehte sie sich um: „Entschuldigen Sie bitte, wenn ich Sie einfach so ….“ Regina blickte verdutzt auf die Parkanlage vor ihr: Sie stand allein. Von den drei Personen war nichts mehr zu sehen. Das konnte doch gar nicht möglich sein! Verwirrt drehte sie sich mehrmals um die eigene Achse, lief ein Stück des Weges nach Süden, dann nach Norden. Sie konnte einen Großteil des Schlossparks frei überblicken. Niemals hätten sich die Leute in der kurzen Zeit, in der sie ihnen den Rücken zugedreht hatte, aus ihrem Gesichtsfeld entfernen können. Noch vor wenigen Augenblicken waren die drei winkend vor ihr gestanden.
    „Das gibt´s doch nicht!“ Regina schüttelte konsterniert den Kopf. Während sie ihre Augen immer weiter konzentriert über verschneite Hecken, Wege, Bäume und Brunneneinhausungen gleiten ließ, suchte ihr Verstand angestrengt nach einer rationalen und plausiblen Erklärung. Tief in ihrem Inneren aber war ihr, als wüsste sie, dass sie die einzig mögliche Antwort bereits kannte. – Oh, mein Gott! – Das konnte doch gar nicht sein! – Sie wollte weglaufen, aber ihre Füße gehorchten ihr nicht. So stand sie wie angewurzelt und versuchte, das Unbegreifliche auf irgendeine Art und Weise anzunehmen.
    „Regina.“
    Nur gedämpft drang eine Stimme an ihr Ohr.
    „Regina.“
    Sie erstarrte. Für eine kleine Ewigkeit setzte ihr Herzschlag aus, um sich gleich danach in wilden Kapriolen zu überschlagen.
    Sie wagte kaum, sich umzudrehen, tat es aber dann doch und blickte mit weit aufgerissenen Augen in das Gesicht eines Mannes, das ihr im ersten Augenblick völlig fremd vorkam, in dem sie aber schließlich doch vertraute Züge entdecken konnte.
    „P…Peter?“, stammelte sie fassungslos.
    Der Mann nickte stumm.
    Regina spürte, wie ihr der Boden unter den Füßen weggerissen wurde. Sie taumelte und fürchtete, gleich das Bewusstsein zu verlieren. Aber sofort waren da diese vertrauten Hände, die sie festhielten und stützten, und sie dann sanft auf eine Steinstufe schoben.
    „W.., wie…, wie bist Du hierher gekommen?“
    Als hätte er ihre Frage nicht gehört, fühlte er ihren Puls und brachte dann Regina´s Beine in eine erhöhte Position.
    „Es wird Dir gleich wieder besser gehen, nur eine kleine Kreislaufschwäche.“
    Regina fühlte sich benommen und kraftlos. Ihre Lider waren schwer wie Blei, alles an ihr zitterte.
    Als sie bemerkte, dass Peter seinen Mantel auszog und ihn um ihre Schultern legte, riss sie entschlossen die Augen auf und starrte ihn an. Dieses fremde Gesicht! - Von Narben übersäht, unübersehbar eine modellierte Nase, an der die chirurgischen Eingriffe noch deutlich erkennbar waren, irgendwie war auch das Kinn verändert.
    „Kein Wunder, dass Du fast ohnmächtig geworden bist. – Auf einen entstellten Menschen warst Du nicht vorbereitet. – Tut mir leid.“ Abrupt wandte er sich ab.
    Regina rang um Fassung. Irgendwie war das heute alles zuviel für sie. Voller Mitgefühl betrachtete sie den Mann, den sie so ganz anders in Erinnerung hatte. Er war sichtbar gealtert, das helle Haar von vielen grauen Strähnen durchzogen.
    „Bitte sag mir, was passiert ist.“
    Noch immer drehte er ihr den Rücken zu. Die selbstbewusste Ausstrahlung, die Energie von früher war unübersehbar einer resignierten Schwäche gewichen.
    „Peter, bitte.“ Vorsichtig stand Regina auf. Sie fühlte sich noch ein wenig schwindelig, aber ihr Kreislauf hatte sich weitgehend stabilisiert. Zögernd tastete sie nach seiner Hand. Er öffnete sie und drückte ihre ganz fest.
    „Ich hatte einen schweren Autounfall.“ Peters Blick schien an ihr vorbei in weite Ferne zu schweifen. „ Es passierte nur wenige Tage nach unserem letzten Treffen hier auf der Herreninsel. – Man hat mich bewusstlos aus dem brennenden Wagen gezogen. Dass ich überlebt habe, ist ein echtes Wunder.
    Es ist wirklich unbegreiflich.“
    Weiches Sonnenlicht fiel auf sein Gesicht und zauberte einen warmen Schein auf seine Haut. In den strahlend blauen Augen spiegelten sich glitzernde Lichtpunkte. Blinzelnd strich er sich eine Haarlocke aus der Stirn.
    Déjà-vu.
    Oh, mein Gott – das Kind!
    Regina verstand. Jetzt endlich verstand sie.
    Lächelnd gab sie ihm seinen Mantel zurück. „Lass uns ein Stück durch den Park gehen.“
    Franz Meier sah sie schon lange, bevor sie den Dampfersteg betraten: Arm in Arm, in ein vertrautes Gespräch vertieft, die Köpfe einander zugewandt, strahlend.
    So ein ungewöhnliches Paar hatte es in seinem ganzen Berufsleben noch nicht gegeben!
    Franz kannte den Mann. Aber trotz seiner routinierten Beobachtungsgabe und seiner hervorragenden Menschenkenntnis wäre er nie auf die Idee gekommen, dass diese Zwei zusammengehören könnten.
    „Ja, da wenns´d ma ned gehst!“, staunte er mit offenem Mund. -
    Ein Nachbar von Franz Meier hatte zum ersten Mal vor drei Jahren von einem entstellten Mann berichtet. Dieser habe kurz vor Weihnachten für ein paar Tage ein Fischerboot von ihm gemietet. Er konnte kaum was über das Aussehen des Mannes sagen, da sich dieser mit dunkler Brille, riesigem Schal und tief in die Stirn gezogenem Schlapphut vermummt hatte. Aber er hatte den Eindruck gehabt, dass das Gesicht praktisch keine Nase gehabt hätte.
    Ein Jahr später war der Mann wiederum kurz vor Heilig Abend aufgetaucht und erstmals habe er auch ein wenig von sich erzählt.
    „Der kann einem wirklich leid tun“, wusste der Nachbar erneut zu berichten. Offensichtlich hatte ihn seine Frau mit den zwei Kindern bereits vor längerer Zeit verlassen. Zehn Operationen hatte er schon hinter sich und ein halbes Dutzend würde noch vor ihm liegen.
    „Muss schon was auf der hohen Kante haben oder einen Batzen Rente beziehen. Wie sonst könnte er seit dem Unfall ohne Arbeit seinen Lebensunterhalt bestreiten? Lebt offensichtlich ganz allein.“
    Vor einem Jahr war dann auch Franz Meier dem Fremden mehrmals begegnet. Die letzte Operation hatte sein Gesicht weitgehend wieder hergestellt, so dass er immer häufiger in der Öffentlichkeit gesehen wurde. Nur die Nase musste noch weiter aufgebaut und unterfüttert werden.
    „Ich frag mich bloß, für was der jedes Jahr an Weihnachten ein Fischerboot braucht“, wunderte sich der Nachbar immer wieder. „Hab jetzt schon von mehreren gehört, dass sie ihn das ein oder andere Mal auf der Herreninsel gesehen hätten.“
    Eng aneinandergedrückt saßen sie trotz eisigem Fahrtwind auf einer kleinen Sitzbank an Deck der „Irmingard“.
    „Verstehst Du jetzt, warum ich so handeln musste?“ Peter hielt Regina so fest im Arm, dass es ihr fast den Atem nahm.
    „Ich verstehe Dich, selbst wenn diese Entscheidung für jeden von uns sehr schmerzlich gewesen ist. Wahrscheinlich hätte ich es an Deiner Stelle aber genauso gemacht.“ Liebevoll zeichnete sie mit dem Finger die Kontur seiner Nase nach. „An die muss ich mich erst gewöhnen“, meinte sie lächelnd.
    „Ja, warte erst mal noch zwei, drei Jahre. Dann werde ich der schönste aller Männer sein!“ Sein leises Lachen rührte sie zu Tränen.
    Franz Meier strahlte wie ein Honigkuchenpferd: Für ihn war jetzt Arbeitsschluss. Zuhause wartete die ganze Familie bestimmt schon mit Ungeduld auf seine Heimkehr. Er würde heute eine wundersame Geschichte zu erzählen haben. Und zwei außergewöhnlichen Menschen wünschte er aus tiefstem Herzen alles Glück der Welt.
    Im weihnachtlich erleuchteten Prien am Chiemsee kündete heller Glockenklang vom Wunder der Heiligen Nacht.

    „Frohe Weihnacht, Peter“, sagte Regina glücklich.
    „Lass uns heimfahren.“

  4. #94
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    Stumme Nacht
    von Gernot Jennerwein


    Es gibt Augenblicke im Leben, da wartet man auf jemanden, weiß aber nicht, auf wen man wartet und macht es trotzdem. Solche Stunden sind immer langwierig und überaus vergeblich. Wenn niemand kommt, dann kommt eben niemand. Begreift man das nach einer Weile, dann macht man sich auf den Weg.

    In diesem elenden Zustand betrete ich meine Stammkneipe. Es ist zu warm in der Stube. Die Beleuchtung ist heruntergedreht. Brennende Kerzen stehen ringsherum und ein krummer Weihnachtsbaum blinkt in der Ecke, wie eine Illusion. Am Stammtisch sitzen ein paar altbekannte, traurige Gestalten. Die Stimmung ist arg und ich bin willkommen.
    Nichts, wenn man es überlegt, kann wohltuender sein, als sich in einsamen Momenten unter Gleichgesinnten zu befinden. Man trinkt zusammen, nimmt Anteil und hat sich gerne. Es ist der Klub, der einsamen Seelen, dem man beigetreten ist.
    Und doch kann diese Laune nicht darüber hinwegtäuschen, dass es einen tief im Innern friert und so schmachten wir an diesem Abend dahin.
    Es wird nur wenig gesprochen und man prostet sich verständnisvoll zu. Die Wirtin; eine Steyrerin, von Beruf aus recht trinkfest, ist doch stark benebelt; ich sehe sie kläglich das Bier ausschenken, wobei sie hin und her schwankt. Sie schaut sentimental drein und schwarze Tränen rutschen über ihre Backen.
    Ein alter Bekannter betritt das Lokal und gesellt sich zu unserem Haufen. Er setzt sich neben mich. Wir werden schüchtern, denn er ist der großartigste Kerl der ganzen Stadt. Trotzdem aber entgeht es mir nicht, dass auch er mit einer gewissen Verlegenheit dasitzt. Das erste Bier kippt er beinahe in einem Zug hinunter und dann sagt er vorwurfsvoll:
    „Was sind das für Tage, die ihr verbringt?“
    Wir werden etwas verlegen. Der hünenhafte Kerl hat leicht lachen. Er ist gut aussehend, hat in allen Zeiten Geld und die Frauen liegen ihm zu Füßen.
    „Armselig seid ihr“, sagt er, „seht mich an, ich hab mich vor drei Monaten scheiden lassen und mir geht es hervorragend. Die Kinder sehe ich nur noch jedes zweite Wochenende, die restlichen verbringe ich mit Frauen, mit immer anderen, versteht sich. Das Leben ist herrlich und ihr erstickt hier beinahe vor Selbstmitleid.“
    Keiner von uns sagt etwas darauf. Seine Worte treffen uns hart. Zum Trost bestellt er eine Runde Schnaps. Misshandelt, wie ich bin, trinke ich gerne mit. Es ist, als wäre es Medizin, die uns der Peiniger verabreicht.
    Nach drei weiteren Runden freuen wir uns laut, nur die Wirtin bleibt still hinter der Theke. Wir sind auf einmal mutig, erzählen uns billige Witze und lachen fortwährend.
    Aber der viele Alkohol zeigt bald seine andere Wirkung. Wir sitzen wieder stumm und betreten am Tisch.
    Es ist nach zehn Uhr und die Wirtin dreht das Radio an. Ein Chor singt „Stille Nacht“ und ich glaube, im Gedanken singen wir alle mit, so schauen wir in den Raum. Ich sehe in das Gesicht unseres Wohltäters. Sein Blick scheint in die Ferne gerichtet. Er ist bleich geworden. Seine Brust hebt sich unruhig auf und ab. Zwei tiefe Schluchzer kommen aus seiner Kehle. Er steht auf und schleicht sich aus dem Lokal.

    ************************************************
    Liebe Leser...

    ...am 25.11.2022 postete ich -in diesem Jahr- die erste Geschichte diesen Thread “WEIHNACHTEN”.
    Der “HIT-Zähler” stand auf “29.965”, es war eine sehr hohe Zahl.
    Fazit:
    dass dieser Thread mit den “Weihnachten-Geschichten” über das gesamte Jahr gelesen wurde !!
    Deshalb bin ich gespannt, wie sich diese “Hit-Zählerzahl” von heute mit:
    “32.830” bis zum 1. Advent 2023 entwickelt !?

    Alle gepostet Beiträge, ”wurden im www ausgegraben".

    Deshalb wird so manch einer von Euch, die eine oder andere Geschichte schon gekannt haben.
    Ich hoffe aber, dass ich mit dieser kleine Auswahl, wieder etwas Freude oder auch ein Lächeln schenken konnte.
    Angedacht war aber auch, dass die eine oder andere Geschichte zum Nachdenken anregen sollte; denn wir sollten es nicht vergessen und stets daran denken, wie gut es uns trotz aller evtl. Schwierigkeiten und Probleme doch geht.

    ... es ist so weit, diese Weihnachtsgeschichte, soll für dieses Jahr meine letzte gewesen sein.

    So Gott will, starte ich nächstes Jahr -zum 1.Advent- diesen Thread wieder -mit kürzeren oder auch längeren- Geschichten.

    Bitte bleibt -oder werdet- wieder schön gesund.

    Ich bedanke mich recht herzlich für eure Aufmerksamkeit und wünsche Allen noch ein frohes Fest und einen:

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